Wie halte ich meine Website aktuell?

Wie halte ich meine Website aktuell?

Praktische Tipps für regelmässige Publikationen


28. September 2021In WordPressBy Karsten Risseeuw13 Minuten

Die berühmte Gretchen-Frage aus Goethe’s Faust lautet: «Nun sag’, wie hast du’s mit der Religion?». Diese Frage gilt heute auch als Inbegriff für Fragen, die direkt auf den Kern zu sprechen kommen. Die Gretchen-Frage für Websites lautet: «Nun sag‘, wie hast du’s mit deiner Website?».

Was will ich erreichen?

Nicht selten wird die Website einmal erstellt, aber anschliessend passiert nicht viel. Das muss nicht so sein. In diesem Beitrag teile ich einige Überlegungen, womit sich Ihre Website mit wenig Mühe stets aktuell halten lässt. Dafür muss man sich zuerst ein paar Fragen stellen.

Verfügt man über eine oder über mehrere Websites, dann verfügt man über ebenso viele Schaufenster für die eigene Tätigkeit. Nun ist es nicht egal, wo man die Schaufenster aufstellt. Man kann sie an einer belebten Einkaufsstrasse etablieren, in einer Seitengasse oder gar im Hinterhof einrichten. Selbstredend hat jede Positionierung eine Auswirkung darauf, ob es gefunden wird, gefallen findet und ob dadurch aktive, regelmässige Besucher oder gar Kunden entstehen.

Es lohnt sich also, über das Ziel der eigenen Website(s) etwas nachzudenken. Erst danach kann man die Website bewusst positionieren. Man kann also eine Website «haben», aber effektiver wäre es eine Website «bewusst zu benutzen». Eine Evaluation soll dabei helfen, herauszufinden, was man erreichen möchte und was es dafür benötigt. Als Ergebnis einer bewussten Positionierung nutzt man die Website aktiv zur Erreichung der eigenen Ziele.

Die Evaluation

Bei einer Evaluation geht es darum, möglichst viele Fragen zu stellen: Was soll erreicht werden? Was ist das Ziel? Es gibt hier weder falsch noch richtig. Bedeutsam ist lediglich, dass man sich der eigenen Ziele bewusst ist. Erstellen Sie eine Liste, lassen Sie diese ein paar Tage liegen und korrigieren Sie danach, wo Sie das nötig finden.

In einem zweiten Schritt soll man sich überlegen, was man zu einem Ziel selbst beitragen kann und will, und was vielleicht Hilfe von Dritten benötigt. Welche Ressourcen benötige ich? Ich möchte das mit einem Beispiel erläutern.

Stellen Sie sich vor, dass Sie begeistert anspruchsvolle Probleme lösen, jedoch sich mit dem Schreiben von Texten schwertun. Sie kennen Ihre Stärken, jedoch auch Ihre Schwächen. Vielleicht aber schreiben Sie sehr gerne, haben dazu jedoch keine Zeit. Diese Überlegungen sollen die Realität Ihrer Möglichkeiten abbilden. Was Sie nicht selbst abdecken können oder wollen, benötigt vielleicht die Unterstützung von weiteren Menschen. Diese Erkenntnis kann Sie entlasten und zu konkreten Lösungen führen.

Jede Aufgabe lässt sich auf verschiedene Art lösen. Auch hier gibt es kein richtig oder falsch. Dazu weiter unten mehr. Hier können wir nun zwei Dinge für eine Ausgangslage festhalten:

  1. Ziel: Was will ich mit meiner Website erreichen?
  2. Ressourcen: Was kann ich selbst dazu beitragen und was fehlt mir noch?

Das Umfeld verstehen

Sie sind sich jetzt im Klaren, was sie erreichen möchten, und ob Sie dabei weitere Unterstützung benötigen. Vielleicht sind Details noch nicht klar, aber eine ungefähre Richtung wird sichtbar. Nun geht es darum, diese Richtung im Auge zu behalten und vom aktuellen «IST»-Zustand zur angestrebten «SOLL»-Zustand einen Weg zu skizzieren. Dieser Weg wird ihre Strategie.

Eine breit angelegte Marketing-Strategie berücksichtigt ganz viele Bereiche, wie etwa eine Online-Präsenz, persönliche Kontakte und Events, Werbematerial und viele Dinge mehr. Die Online-Präsenz ist demnach nur ein Teil der Möglichkeiten. Hier in diesem Beitrag geht es nur um diese Online-Präsenz.

Bei einer Online-Präsenz kann man an folgende Dinge denken:

  • Website und Information
  • Interaktion (Email, Enqueten, usw.)
  • Social Media.

Nicht jeder muss überall präsent sein. Die allerwichtigste Frage lautet jedoch: Wo sind meine aktuelle und zukünftige Kunden? Vielleicht hat man selbst keine Internet-Affinität, aber Ihr typischer Klientel ist täglich in Social Media unterwegs. Man soll nicht von sich aus auf die Aktivitäten schliessen, sondern umgekehrt, von den Kunden ausgehend entscheiden, auf was es ankommt. Das bleibt selbstverständlich immer ein Abwegen zwischen Zielen und Ressourcen.

Bei der Ausarbeitung einer Strategie will man die formulierten Ziele über dafür geeignete Kanäle realisieren. Man bindet das Umfeld in die Strategie-Überlegungen ein. In diesem Mix von Möglichkeiten steht die Website zentral. Auf der Website sind die Kontaktangaben enthalten, dort präsentieren Sie Ihre Kompetenz. Weitere Aktivitäten, etwa via Social Media und andere Möglichkeiten, bauen auf diesen Fundus von Fachwissen und Information.

Aktualität der Website

Eine aktuelle Website ist attraktiv. Eine Website, wo sich seit Monaten und vielleicht Jahren nichts ändert, verliert an Attraktivität. Es gibt viele Methoden, wie man eine Website aktuell hält. Unterscheiden kann man dabei:

  • Optische Anpassungen
  • Inhaltliche Anpassungen

Bei optischen Anpassungen will man das Aussehen der Website, insbesondere der Homepage, regelmässig aktualisieren. Kommt jemand ab und zu auf der Website, erscheinen dort nicht immer die gleichen Dinge, sondern man sieht, dass sich seit dem letzten Besuch «etwas getan hat». Das weckt die Neugierde, etwas anzuschauen. Nicht immer müssen es neue Dinge sein. Man kann auch Beiträge oder Bilder wechselnd einblenden, beispielsweise per Zufall aus einer bestimmten Serie.

Bei inhaltlichen Anpassungen geht es um Neuerungen. Denken Sie an neue Beiträge, neue Bilder, neue Geschichten, neue Möglichkeiten der Interaktion und dergleichen mehr. Hier liegt der eigentliche Wert einer Website. Bei einer guten und auf die Zukunft gerichtete Website werden Inhalte ergänzt. Dadurch steigt der Wert der Website. Mit der Zeit wächst die Website und bietet dem Besucher einen immer grösseren Fundus an Antworten und Informationen.

Aktualität ist ein wichtiges Stichwort. Auf dem Weg zum Ziel ist Aktualität das, was Ihr Angebot gedeihen lässt. Wird eine Website gepflegt und erweitert, schafft das beim Kunden Vertrauen und bietet Einblick in Ihre Kompetenz. Auch Suchmaschinen bewerten Websites mit guten und aktuellen Informationen höher als statische Websites. Man trägt also selbst entscheidend dazu bei, dass eine Website gefunden wird.

Hat man einmal die Aktualität des eigenen Angebots gut im Griff, lässt sich damit entsprechend die Strategie erweitern, etwa mit:

  • Newsletters
  • Aktivitäten auf Social Media
  • persönliche Hinweise an Kunden
  • Presseberichten.

Der Plan

Nun wird’s praktisch! Erstellen Sie einen Plan. Fassen Sie zusammen:

  1. Ziel
  2. Ressourcen
  3. Zielgruppe
  4. Wo ist meine Zielgruppe? Wie erreiche ich die?
  5. Welche Inhalte muss ich erstellen?
  6. Braucht es begleitende Massnahmen (Events, Werbung, usw.)

Passen Sie diese Liste auf Ihre Situation an. Nicht jede Website benötigt alle diese Dinge. Eine einfache Strategie lässt sich wie folgt formulieren: «Tue Gutes und rede darüber». Ob man darüber redet, schreibt, Videos erstellt oder Interviews hält, ist sekundär. Lasse Leser der Website an den Errungenschaften, Lösungen und Erlebnissen teilhaben. Damit gewinnen Sie.

Marketing: Tue Gutes und rede darüber.

Fachwissen ist wichtig. Menschen sind jedoch oft emotional. In der Berichterstattung geht es nicht nur um harte Fakten, sondern auch um Lebendigkeit, Zuverlässigkeit, Vielfarbigkeit. Beispiel: Ein Matratzenverkäufer hat gelernt, die gute Nachtruhe zu verkaufen, mehr als die Matratze, die das ermöglicht.

Wer eine Website hat, ist dadurch nicht etwa «technisch». Wer eine eigene Website pflegen kann, gewinnt dadurch «Unabhängigkeit» und «Freiheit». Durch eine Website kann man kommunizieren, Menschen erreichen, Kunden gewinnen, Leser begeistern, Kompetenz vermitteln, Lebensfreude wecken. Das sind die wichtigen Begriffe, womit sich Ziele umsetzen lassen. Ihre Kunden begeistern sich nicht für Ihr Wunsch nach mehr Umsatz, aber sie begeistern sich für zuverlässige Partner, die beispielsweise Probleme kompetent lösen, die einmalige Erlebnisse bieten oder ihre Selbstkompetenz entwickeln. Was immer es ist, was Sie anbieten: Sie können etwas, das Ihre Kunden nicht können. Machen Sie das zum Erlebnis – auf Ihrer Website.

Wie lässt sich nun der Plan umsetzen?

Die nächsten Schritte

Der grobe Plan steht. In welcher Zeit möchten Sie den Plan umsetzen? Nun geht es um die nächsten Schritte zur Erfüllung des Plans. Obwohl das umständlich erscheint, ist es oft nichts mehr als ein paar gute Ideen, die man nicht alle gleichzeitig, sondern nacheinander erreichen will. Das macht die Aufgabe einfacher.

Plan + Schritte = Strategie.

Stellen Sie sich ein einfaches Szenario vor. Sie haben eine persönliche Website, die sie in den nächsten 12 Monaten attraktiver machen möchten. Das Ziel wäre mehr Umsatz. Sie möchten das selbst erreichen und nicht auf weitere Dienstleistungen zurückgreifen. Sie möchten die Website erweitern und haben herausgefunden, dass Sie Ihre Stärke in der Kompetenz und Erfahrung haben. Diese möchten Sie hervorheben. Wie gelingt das?

Variante A:

  • Es braucht regelmässige Beiträge für eine bessere Aktualität
  • Sie schreiben nicht gerne, aber erklären gerne im persönlichen Gespräch
  • Sie können dies mit Videos abbilden
  • Sie planen jeden Monat ein kurzes Gespräch mit einem Mitarbeiter oder Kunden (Video)
  • Sie veröffentlichen monatlich ein Video mit ein paar Zeilen Text zu einer aktuellen Frage.

Variante B:

  • Es braucht regelmässige Beiträge für eine bessere Aktualität
  • Sie möchten kurze Einblicke in Ihre Arbeit geben
  • Sie möchten typische Fragen von Kunden beantworten
  • Sie planen monatlich einen kurzen Text mit Foto als Beitrag
  • Sie erstellen eine Frage-und-Antwort-Seite (FAQ)

Variante C:

  • Sie haben wenig Zeit, also planen Sie für die Zeiten, worin Sie erfahrungsgemäss weniger zu tun haben
  • In diesen Zeiten schreiben Sie mehrere Beiträge, von denen die Veröffentlichungsdaten versetzt eingestellt werden. So kann man Monate im Voraus die Veröffentlichung planen.

Dies sind nur einige Varianten. Wichtig ist lediglich, dass Sie einen eigenen Stil finden, die das Erreichen Ihrer Ziele unterstützt.

Themen finden

Hier ein paar Tipps, wie man für die eigene Planung geeignete Themen finden kann:

  • Erstellen Sie eine Liste mit Titeln möglicher Themen:
    • Welche Fragen haben die Leser Ihrer Website? Was bringt sie zu Ihnen?
    • Welche Fragen haben Kunden vor dem Kauf? Nach dem Kauf?
    • Können Sie Einblick in gelungene Projekte geben?
    • Geben Sie Einblick in Ihren Werdegang
    • Stellen Sie Mitarbeiter vor
    • Kennen Sie Tipps und Tricks, die Ihre Leser weiterhelfen?
    • Welche Spezialität hebt Sie von der Konkurrenz ab?
  • Planen Sie minimal 6 Titel
    • Reservieren Sie Zeit in Ihrem Kalender. Planen Sie die Titel über das Jahr.
    • Wieviel Zeit benötigen Sie für Fotos, Audio, Video, Produktion, Texte?
  • Halten Sie sich an den Plan
    • Feiern Sie jeden Beitrag als Meilenstein
    • Nach einem Jahr hat Ihre Website deutlich an Wert zugenommen.

Mit jedem Schritt kommen Sie Ihren Zielen näher.

Kontakt

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Manchmal genügt es, gemeinsam über eine mögliche Strategie nachzudenken, damit Sie weiterkommen.

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Wie schreibt man bessere Texte für die eigene Website?

Wie schreibt man bessere Texte für die eigene Website?

Wer schreibt, gewinnt.


19. Mai 2021In WordPressBy Karsten Risseeuw9 Minuten

Schreiben Sie! Tun Sie Gutes und reden Sie darüber. Das ist die Essenz von Marketing. Es ist auch der Schlüssel zu einer erfolgreichen Website.

Website als Schaufenster

Sie haben ein Schaufenster, nämlich Ihre Website. Wie bei einem Schaufenster in der Stadt wünschen Sie, dass Menschen stehenbleiben und ein Moment verweilen. Was bieten Sie an? Was kann den Passanten interessieren? Wurde es gekonnt in Szene gesetzt? Diese Fragen lassen sich ebenso auf die eigene Website übertragen.

In diesem Beitrag fasse ich einige Erfahrungen zusammen, die ich seit vielen Jahren auf mehreren Websites erprobt habe. Die Zusammenfassung lautet: Schreiben macht glücklich. Was ich damit meine, versuche ich hier unten zu verdeutlichen.

Aktualität im Internet

Wer schreibt, gewinnt! Diese Aussage ist für manche vielleicht etwas provokativ. Nicht jeder schreibt gerne. Gemeint ist aber nicht das Schreiben an sich, sondern vielmehr die aktuelle Mitteilung. Es geht nirgends um die Länge eines Beitrages, oder um besonders hochstehende Texte. Es ist schön, wenn es das gibt. Wichtiger jedoch ist die Aktualität.

Wenn Sie eine Website haben, betrachten Sie diese als ein Schaufenster. Auch dieses müssten Sie regelmässig pflegen. Dasselbe gilt für Ihre Website.

Eine Website wird umso besser von Suchmaschinen bewertet, als darauf relevante und aktuelle Informationen erscheinen. Tun Sie Gutes und reden Sie darüber! Schreiben Sie Antworte auf einfache Fragen, sodass Menschen mit Fragen Sie finden. Geben Sie Einblick in Ihre Arbeit, damit Sie für bestehende Kunden spürbar bleiben. Erzählen Sie Geschichten, damit komplexe Zusammenhänge deutlicher werden.

Aktualität gewinnen Sie aus regelmässigen Informationen. Jeder Beitrag ist eine Ergänzung der Website. Mit der Zeit wird Ihre Website immer wertvoller.

Die Relevanz liegt nicht immer in der Technik, in neuen Produkten oder in billigen Preisen. Diese stehen für viele Kunden oft am Ende des Interesses (auch wenn es Ihr tägliches Business ist). Menschen suchen Lösungen für aktuelle Fragen oder Herausforderungen. Diese Fragen und Herausforderungen verdienen Beachtung. Hier liegt ein riesiges Potenzial für eine gute Kommunikation.

Besser als Werbung und SEO

Es gibt etwas, das wertvoller ist als teure Werbung: Teilen Sie Ihr Know-how, schenken Sie Einblicke. Sie tun das durch regelmässige Beiträge. Ihr Know-how ist Ihr Kapital. Sichtbar wird das jedoch erst, wenn Sie es irgendwo anwenden – beispielsweise in einem Beitrag auf Ihrer Website.

Trauen Sie sich etwas zu schreiben, auch wenn es sich nicht gut anfühlt. Lernen Sie dazu. Lassen Sie Ihre Texte von anderen lesen oder gar schreiben. Wichtig ist nicht sosehr wer schreibt, sondern dass es regelmässig ist und bei den Lesern «ankommt».

Viele investieren Zeit und Aufwand in eine Suchmaschinenoptimierung (SEO). Das macht jedoch wenig Sinn, wenn die Website das nicht unterstützt. An erster Stelle steht der Inhalt der Website. Dieser ist am wichtigsten von allen Anstrengungen. Auf Englisch sagt man «Content is King».

Dauerhaft gute Resultate beginnen mit den Texten und Beiträgen auf Ihrer Website. Diese nämlich werden automatisch von Suchmaschinen aufgegriffen. Worauf Sie achten müssen, erkläre ich hier unten.

Gute Texte und Suchmaschinen

Gute redaktionelle Texte und eine Optimierung für Suchmaschinen gehen Hand in Hand. Hier die wichtigsten Punkte zur Orientierung:

  • Schreiben Sie kurz und knackig
    «Reduce to the Max!»
  • Das Wichtigste kommt zuerst
    Sagen Sie sofort, um was es im Text geht. Details folgen erst danach.
  • Gliedern Sie Ihre Texte
    Nutzen Sie aussagekräftigen Titeln und Untertiteln. Sie machen den Text zugänglich.
  • Titelgrössen beachten
    Die grössten Titel (in HTML: H1, H2) stehen über dem Text, Untertitel (in HTML: H2, H3) stehen im Text zur weiteren Unterteilung
  • Halten Sie Textabschnitte kurz
    Niemand liest im Internet gerne lange Texte. 4–6 Zeilen als Richtschnur.
  • Machen Sie den Einstieg leicht
    Kurze Beiträge zum Einstieg. Verlinken Sie auf vertiefende Informationen.

Aussagekräftige Titel

Suchmaschinen finden Titel. Sie werden erkannt an den HTML-Bezeichnungen und diese sind hierarchisch. H1 ist der grösste Titel, dann folgen H2, H3, usw. Diese Zuordnung wird in jedem WordPress-Theme unterstützt.

Was nun als Titel von Suchmaschinen erkannt wird, erhält eine höhere Priorität. Der Titel muss deshalb aussagekräftig sein. Im Titel soll die Essenz des Beitrages abgebildet sein. Ganz kurze Titel sind aus diesem Grund nicht immer die beste Wahl. Sinnvoller ist es, beschreibende Titel mit alle wichtigen Begriffen zu erstellen. Insbesondere gilt das natürlich für den Haupttitel des Beitrages, aber ebenso für die weiteren Untertitel.

Nicht so gut sind Titel wie:

  • «Gewonnen!»
  • «Hurra!»
  • «Endlich!»

Besser sind beschreibende Titel wie:

  • «Beim Meister-Wettbewerb 2021 gewann das Team der Firma [FIRMENNAME] aus [ORT]»
  • «Die Badekleidung für Sommer 2021 überrascht mit frischen Farbkombinationen»
  • «Was sind die besonderen Herausforderungen bei Long-COVID?»
  • «Sherlock Holmes hat einen Mitarbeiter mit dem Namen Watson gefunden»
  • «Warum Captain Kirk auf dem Raumschiff Enterprise immer Earl Grey Tee trinkt»
  • «5 Tipps für mehr Bewegung im Alltag»

In diesen letzten Titeln finden sich viele relevante Begriffe, die den Inhalt eines Beitrages verständlich beschreiben. Suchmaschinen prüfen, ob sich die Begriffe oder Ausdrücke der Titel auch im Text zurückfinden lassen. Ob ein Beitrag als hilfreich oder informativ «entdeckt» wird, hängt also vom Titel ab und ebenso, ob die Wörter aus dem Titel mehrfach im Beitrag genutzt werden.

Typische Werbefloskeln wie «kostenlos», «Angebot» und dergleichen mehr sind dabei wenig hilfreich und können sogar zu einer Herabsetzung der Bewertung führen.

Bei allen Websites, die Kursiv erstellt, wird ein SEO-Tool auf der Website installiert. Damit lassen sich solche Dinge testen und verbessern.

Ideen für mehr Beiträge

Nicht jeder schreibt gerne Texte. Es gibt aber viele weitere Möglichkeiten, aktiv zu werden. Neue Beiträge können sehr viel beinhalten. Denken Sie beispielsweise an:

  • Texte
  • Fotos
  • Videos
  • Tipps & Tricks
  • Interviews
  • Mitarbeiter vorstellen
  • Kunden zu Wort kommen lassen
  • Projektanforderungen beschreiben
  • Whitepapers zu Abläufen erstellen (PDF-Downloads)
  • Laden Sie Kunden zu einem Zoom-Meeting über ein Thema ein, solange die Pandemie noch dauert.

Viele Betriebe sind auf Ihre eigene Leistung fokussiert. Reine Technik ist jedoch nur für wenige interessant. Wer beispielsweise Old Timers restauriert, liebt die Mechanik. Manche Kunden jedoch möchten nur das Endresultat sehen und mit dem schicken Schlitten über Passstrassen fahren. Versetzen Sie sich in die Sicht Ihrer Kunden. Schreiben Sie nicht nur über Ihre Leidenschaft, sondern über die Ihrer Kunden.

Schaffen Sie Werte

Egal, was Sie machen, wie Sie schreiben und wie oft Sie Neuigkeiten publizieren: Schaffen Sie Werte! Tun Sie Gutes und reden Sie darüber. Perfektion ist dabei kein Ziel. Es geht um Kommunikation. Schreiben Sie. Zeigen Sie Ihre neuesten Errungenschaften. Sprechen Sie darüber. Legen Sie los. Der Beginn ist wichtig und verbessern Sie sich bei jedem nächsten Text. Was Sie schreiben darf Ihre Kunden und Besucher glücklich machen. Das ist der Sinn vom anfänglich zitierten Satz: Schreiben macht glücklich.

Publizieren Sie lieber einmal im Monat einen kurzen Text mit ein paar Fotos, als einmal im Jahr eine Enzyklopädie. Testen Sie die beste Frequenz. Erstellen Sie einen Newsletter. Es gibt noch viele weitere Methoden, wie Sie das Erlebnis Ihrer Website heute optimieren können.

Es ist ein Abenteuer!


Captchas: Sind Sie ein Mensch?

Sind Sie ein Mensch?

Captchas schützen vor Spam-Robotern und erhöhen die Sicherheit für die eigene Website


1. April 2021In WordPressBy Karsten Risseeuw5 Minuten

Sicherheit ist ein grosses Thema für Websites. Dabei kann man an ganz verschiedenen Dingen denken, wie beispielsweise Backups für den Notfall, oder an Sicherheitsmassnahmen, die den Zugriff für Hacker erschweren sollen. In diesem Beitrag geht es um Captchas und wie wir diese für unsere Kunden gerade verbessert haben.

Was ist ein Captcha?

Das Wort «Captcha» ist ein Akronym und steht für «Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart». Auf Deutsch: «Vollständig automatisierter Turing Test, um Computers und Menschen unterscheiden zu können».

Ein Captcha ist eine Hürde, die dazu dient, Mensch und Maschine auseinanderzuhalten. Die Hürde kann von Menschen leicht genommen werden, wird jedoch von Bots als schwer erkannt. Das ist gerade deshalb wichtig, weil im Internet sehr viele «Bots» unterwegs sind, die versuchen sich Zugang zu Websites zu verschaffen, Spam-Kommentare erfassen und dergleichen mehr. Hat man nun ein Captcha installiert, erscheint ein kleiner Test, der für Menschen einfach ist, jedoch für automatisierte Abläufe schlecht zu umgehen ist.

Ein Captcha erschwert beispielsweise Spam-Kommentare oder Brute-Force-Angriffe auf Websites.

Wo werden Captchas genutzt?

Captchas sieht man auf Website an verschiedenen Stellen:

  • Login
  • Registration
  • Passwort anfordern
  • Bestellung platzieren
  • Bestellung abschliessen
  • Kommentar erstellen
  • usw.

Nicht alle diese Möglichkeiten müssen angeboten werden. Oft findet man ein Captcha nur beim Login und vielleicht noch beim Erstellen eines Kommentars. Ein Captcha soll dort funktionieren, wo Interaktion von Benutzern mit der Website stattfindet.

Wie sehen Captchas aus?

Es gibt ganz verschiedene Captchas, sichtbare wie unsichtbare. Ältere Captchas sehen beispielsweise so aus:

Verzerrte Buchstaben sind für Menschen noch leserlich, für Bots etwas schwerer.

Es gibt verschiedene Arten von Captchas, beispielsweise:

  • Text-Captchas
  • Mathematik-Captchas
  • Symbol-Captchas
  • Foto-Captchas.

Die Captchas werden immer weiter entwickelt, weil Hacker nicht tatenlos zusehen, wie der Weg versperrt wird. Beliebt ist beispielsweise auch das ReCaptcha von Google, das verschiedene Bilder zur Auswahl stellt und der Benutzer muss die Palmen, die Autos, die Hügel, Zebrastreifen, Motorradfahrer oder ähnliche anklicken.

Machen Captchas eine Website 100% sicher?

Nein. Es gibt keine 100% Sicherheit. Captchas sollten jedoch Teil jeder Sicherheitsstrategie sein, weil sie die Hürden erhöht. Die Nutzung von Captchas sperrt bereits eine Menge Hacker aus. Man soll sich das vorstellen wie eine Schicht aus einem mehrschichtigen Sicherheitskonzept.

Captchas und WordPress

Es gibt eine Menge Plug-ins für WordPress, die Captcha-Funktionalitäten anbieten. Einige binden die Google-Lösung ein, andere bieten beispielsweise eine kleine Rechenaufgabe, die gelöst werden muss. Welche Captchas auf einer Website gut funktionieren muss immer getestet werden.

Beispielsweise gibt es einige Captchas, die für den Online-Shop WooCommerce angepasst wurden, während andere keine solche Anpassung haben. Fehlt die Unterstützung für bestimmte Aufgaben, kann ein Captcha quer liegen. Das gilt zwar für jede Erweiterung, jedoch bei einem Captcha geht es um die direkte Interaktion mit dem Benutzer der Website. Hier soll es besonders einfach und zuverlässig funktionieren.

Unterstützung kann beispielsweise nötig sein für:

  • WordPress Login
  • Online-Shops mit Registrationen, Konten, usw.
  • Newsletter Anmeldungen
  • Forum-Software
  • usw.

Neue Captcha-Lösung für Kursiv Kunden

In unserem Servicepaket für WordPress-Kunden binden wir neu auch eine bewährte Captcha-Lösung ein, die sich am besten bewährt hat. Verschiedene Lösungen waren bislang im Gebrauch, jedoch gab es bei jeder Lösung auch Nachteile. Google ReCaptcha funktioniert beispielsweise hervorragend, aber Google trackt Websites. Bestimmte Math-Captchas mit Berechnungen funktionierten nicht mit einem Online-Shop. Diese und andere Erfahrungen liessen nach einer neuen Lösung suchen.

Gefunden wurde ein Plug-in, dass die meisten Anforderungen abdeckt und ausserdem sehr einfach in der Anwendung ist. Das Captcha funktioniert mit Icons und lässt sich intuitiv verstehen.

Diese Lösung ist einfacher als jede bisherige Lösung, sie ist schnell, es findet kein Tracking statt und funktioniert meist tadellos. Ausserdem verfügt dieses Plug-in über eine Honeypot-Funktion. Ein Honeypot nennt man ein Ablenkungsmanöver. Es ist eine falsche Spur, die Bots vielfach auf den Leim gehen.

Die neue Lösung wurde auf allen von uns betreuten Websites installiert und getestet. Kursiv bietet ein mehr an Service, damit Sie Ihre Website einfacher pflegen können.

Kursiv WordPress Support

Schiffsanlegesteg bei Altnau am Bodensee (Schweiz)

Wie kommt man zu Bildern für die eigene Website?

Wie kommt man zu Bildern für die eigene Website?


6. Januar 2021In WordPressBy Karsten Risseeuw6 Minuten

Wer eine Website hat, kennt die Herausforderung: Immer braucht es Bilder, damit die Botschaft, das Produkt, die Darstellung gelingt. Bilder kommunizieren, emotionalisieren, erklären und verkaufen. Woher nimmt man jedoch diese Fotos?

Von 1997 bis 2018 gab es die Kursiv Bildagentur. Über 20 Jahren haben wir Bilder weltweit eingekauft und vorwiegend in der Schweiz an vielen Kunden lizenziert. Eine Standardanforderung war dabei die Bildsuche. In den guten Jahren haben wir täglich Hunderttausende Bilder für Anfragen von Kunden durchsucht. Dabei ging es um das Thema, die gesuchte Bildsprache, das verfügbare Budget und vieles mehr.

Heute ist jeder, der eine Website hat, mit Bildsuchen konfrontiert. Fast über Nacht wurden Bilder für jeden relevant, der eine Website betreibt. Kein Text kommt ohne Bild aus. Woher kommen aber diese Bilder? Die Bildbeschaffung ist für viele Menschen Neuland.

Bildbeschaffung

Wer eine Website am Leben erhalten will, braucht regelmässig neue Texte und dazu auch neue Bilder. Das Stichwort «regelmässig» zeigt, dass es gut wäre, hätte man so etwas wie eine «Bildquelle», worauf man zurückgreifen kann.

Die Anforderung ist nicht neu, und folgende Methoden haben sich bewährt:

  1. Selbst fotografieren
  2. Bildagenturen
  3. Fotograf.

Möchte man selbst fotografieren, muss man selbstverständlich das benötigte Equipment sowie die Erfahrung haben. Für einige ist das durchaus eine Möglichkeit. Betrifft es keine private Website, sondern die Darstellung der eigenen Firma, braucht es eine gute Qualität und eine ansprechende und durchgehende Bildsprache. Damit steigen die Anforderungen. Bildagenturen können so etwas bieten, jedoch ist dies mit finanziellem Aufwand verbunden. Wer unverwechselbare oder viele Bilder benötigt, ist mit einem Fotografen am günstigsten bedient.

Know-how zu Bildern

Auf unserer eigenen Website kursiv.com gibt es ein Blog zum Thema Stockfotografie. Hier werden viele Themen zur Bildbeschaffung geklärt. Im letzten Beitrag geht es um die Frage

Im Beitrag werden verschiedene Bezugsmöglichkeiten dargestellt und gegeneinander abgewogen. Eine wichtige Aussage ist, dass Bilder nicht gratis zu haben sind, und auch vermeintliche «Gratisbilder» mit einem Preis kommen.

Planung der Website

Hat man einmal eine Website, ist das der Startschuss zur Weiterentwicklung. Wer langfristig mit einer Website Erfolg haben will, benötigt etwas Planung. Immer geht es dabei um die Frage, was für den Besucher der eigenen Websites interessant wäre. Welche Themen spiegeln den eigenen Service am besten wider? Welche Fragen haben meine Kunden? Was müssen die Besucher finden, wenn sie auf der Website landen?

Jedes Thema umfasst sowohl Text als auch Bild. Darüber nachzudenken ist gerade dann wichtig, wenn man keine Ideen dazu hat. Planung macht möglich, dass man zur Beratung jemand herbeizieht, sich Ideen holt und dann Schrittweise dem eigenen Ziel näher kommt.

Typische Merkmale guter Websites sind:

  • Aktualität
  • Relevanz (für den Zweck der Website)
  • Information.

Das Bildmaterial spielt bei all diesen Dingen eine grosse Rolle. Unsere Welt und unsere Kommunikation sind heute primär visuell. Bei der Auswahl von Fotos geht es um Stichworte wie:

  • Thema
  • Bildsprache (eine eigene, unverwechselbare visuelle Identität)
  • Emotionalität.

Bildsprache

Es gibt nicht eine einzige gute Bildsprache. Die Bildsprache soll der eigenen Website und der eigenen Thematik angepasst sein. Dabei darf man grosszügig denken. Es geht nicht um das einzelne Bild, sondern um die Ausstrahlung der Website gesamthaft. Passen die Bilder zusammen? Wirkt es persönlich oder eher distanziert?

Keine Website ist gleich wie die andere. Die Anforderungen für eine Versicherung unterscheiden sich von einer Bäckerei. Die Website einer Tageszeitung glänzt mit Reportagefotos, während ein Automobilhersteller die Technik mit herausragender Fotografie gekonnt emotionalisiert.

Wie kommt man zu einer Bildsprache? Der erste Schritt ist der, dass man sich bewusst wird, dass eine eigene Bildsprache Teil der Kommunikation ist. Sie ist das bereits jetzt. Es wird immer kommuniziert. Mit einer guten Bildsprache gelingt die Kommunikation oft besser. Das wirkt sich direkt auf die Akzeptanz der Website aus und spielt eine Rolle beim Vertrauen des Kunden in die gebotene Dienstleistung.

Die richtigen Bilder beschaffen

Es spielt keine Rolle, welche Art der Bildbeschaffung man nutzt. Entscheidend ist, ob man eine gute Strategie verfolgt, die zum Erfolg der eigenen Firma beiträgt. Beachten sollte man nicht nur den Bildpreis, sondern auch beispielsweise den Aufwand für eine Bildsuche. Der Aufwand kann deutlich höher liegen als der Bildpreis selbst. Rechtlich einwandfreie Nutzungsrechte sollen auf jeden Fall sichergestellt sein.

Weitere Beiträge zum Thema Fotografie und Bildbeschaffung finden Sie hier: kursiv.com. Suchen Sie Beratung zum Thema? Hier geht es zum > Kontakt.

Bildnachweis: Bodensee bei Altnau. © Karsten Risseeuw.


Bildoptimierung jetzt Teil des WordPress-Supports

Bildoptimierung jetzt Teil des WordPress-Supports

Ihre Website wird schneller


6. November 2020In WordPressBy Karsten Risseeuw3 Minuten

Jede Website braucht regelmässige Pflege. Deshalb gibt es das WordPress Supportabonnement von Kursiv. In dieser Serviceleistung packen wir viele Dienstleistungen, die zusammen den Betrieb einer WordPress-basierte Website sicherstellen. Dazu gehören regelmässige Aktualisierungen aller Komponenten, externe Backups, Caching zur Leistungssteigerung, Sicherheitsoptimierung und einiges mehr. Nun kommt eine neue Dienstleistung dazu: Bildoptimierung.

Warum Bildoptimierung?

Moderne Websites nutzen viel Bilder. Grosszügige Bilder sind emotional, kommunizieren gut und sind eine Visitenkarte für das Unternehmen. Gute Bilder sind heute unerlässlich. Es gibt allerdings eine Kehrseite: Sehr grosse Bilder sind «schwer». Sie bremsen durch ihre Dateigrösse die Website aus. Im Extremfall wird die Website langsam, was eine sofortige Wirkung auf die Akzeptanz beim Betrachter hat. Auch Google wertet schnelle Websites besser als langsame Websites.

Es ist wie bei einem Briefkasten – passt der Brief dort nicht herein, muss es als Paket vor der Tür deponiert werden. Nicht jeder ist mit einem schnellen Internet unterwegs. Das ist vergleichbar mit der Einwurfgrösse eines Briefkastens. Je leichter und schmaler der Brief, desto mehr Briefkasten können bedient werden.

Eine Bildoptimierung kann hier Abhilfe schaffen. Man reduziert die Bildgrösse beispielsweise durch eine höhere Kompression oder durch das Entfernen nicht-benötigter Informationen (z.B. EXIF-Daten in den Dateien). So werden die Bilder kleiner und die Website wird automatisch schneller. Ganz einfach ist das nicht, denn man benötigt eine Balance zwischen Optimierung und Aussehen. Eine zu hohe Kompression verkleinert zwar die Dateigrösse, verringert jedoch auch die Bildqualität. Hier braucht es gute Werkzeuge, damit das Resultat gelingt.

Online-Optimierung mit ShortPixel

Eine Bildoptimierung lässt sich vor dem Hochladen der Bilder mithilfe spezialisierter Tools erreichen. Die Alternative ist eine Optimierung direkt in der Website. Diese letzte Option ist bedeutend einfacher als die manuelle Optimierung vorher und ausserdem konsistenter.

Lange habe ich nach einer guten Lösung gesucht. Mit ShortPixel bin ich nun fündig geworden. Die Leistung ist ab sofort Teil des Kursiv Support-Abonnements für WordPress. Die Lösung wurde ausführlich getestet und die Resultate sind herausragend. Als Beispiel gilt meine Fotografie-Website (karstenrisseeuw.ch), die von hochqualitativen Bildern lebt. Die Seite wurde extrem viel schneller, bei gleicher Bildqualität. Je nach Website und Bildern werden zwischen 30% und 80% der Bildgrössen eingespart. Weitere Kursiv Websites erfuhren ebenfalls ganz starke Verbesserungen, darunter kursiv-software.com und fmstarter.com.

Aktualisierung für alle Kunden

Die Bildoptimierung wird nun analog diesen Erfahrungen für alle Kunden nach und nach implementiert. Die Implementation ist unbedenklich und eine von mehreren Optimierungen, die ohnehin implementiert sind. Es sind nur Vorteile damit verbunden. Bei speziellen Anforderungen werden wir zuerst Kontakt mit Ihnen aufnehmen, beispielsweise wenn Sie hochaufgelöste Bilder verkaufen (beispielsweise Fotografen oder Bildagenturen).

Das Supportabonnement für WordPress umfasst jetzt:

  1. Regelmässige Aktualisierung aller Website-Komponenten (5–7x wöchentlich)
  2. Zusätzliche Externe Backups
  3. Optimiertes Caching
  4. Optimierung der Sicherheit
  5. Optimierung der Bilder (neu).

Bei Fragen sind wir > hier für Sie erreichbar.


5 Tipps für eine bessere Website

5 Tipps für eine bessere Website

Die Website als Kommunikationswerkzeug


30. April 2020By Karsten Risseeuw4 Minuten

Es gab eine Zeit, da sah man die eigene Website als Visitenkarte. Dort konnte man die Adresse der Firma nachschauen, vielleicht die Öffnungszeiten prüfen, eine Email-Adresse finden und solche Dinge mehr. Diese Zeit ist vorbei, denn die eigene Website ist heute ein Kommunikationsmittel. Lassen Sie Ihre Website für Sie arbeiten!

Die Website als Berührungspunkt

Heutige Websites sind keine statische Informationen, sondern lebendige Organismen. Im besten Sinne des Wortes dürfen Websites heute ein Berührungspunkt zwischen Website-Eigentümer und Website-Besucher sein. Ebenso wie heute für viele Menschen Email von Messaging abgelöst wurde oder Telefon von WhatsApp Video-Calls, so ist die Idee einer Website als blosse Adresskarte längstens überholt.

Websites sind heute Berührungspunkte. Hier wird nicht nur sachlich korrekte Information vermittelt, sondern es geht auch um nützliche Tipps und Tricks sowie um Emotionen und Ideen. Kommentarfunktionen erlauben eine Interaktion. Vielleicht gibt es einen Newsletter oder es werden kleine Umfragen gemacht. Auf einer Website verweist man nicht nur auf sich selbst und auf seine eigene Produkte oder Dienstleistungen, sondern bietet auch Lösungen für konkrete Herausforderungen. Der Website-Besucher «spürt» auf der Website, von welcher Qualität das Angebot ist.

5 Tipps für eine bessere Website

  1. Aktualität
    Schreiben Sie regelmässig. Es ist besser häufig kleine Beiträge zu erfassen, als einmal jährlich ein Kompendium zu veröffentlichen.
  2. Konkreter Nutzen
    Bei einem Webangebot soll immer der Nutzen für den Website-Besucher im Vordergrund stehen. Am besten man versetzt sich einmal in die Schuhe des Besuchers und nimmt Fragen auf, über die geschrieben werden kann.
  3. Ideen sammeln
    Gerade in Kundengesprächen werden häufig Fragen gestellt. Jede Frage ist perfekt als Grundlage für einen Beitrag. Natürlich hat man nicht immer sofort die Gelegenheit einen Beitrag zu schreiben. Ich habe mir selbst deshalb eine Liste erstellt, wo ich schnell Ideen für neue Themen aufschreibe. Sonst gehen sie vergessen. So hilft man sich selbst.
  4. Planung
    Bei manchen Menschen sprudeln die Texte und Ideen, während andere damit eher Mühe haben. Wer in der Verantwortung für die eigene Website steht, hat die Aufgabe vorauszudenken. Wenn man selbst nicht gerne schreibt, tut es vielleicht jemand anders? Ein guter Faustregel ist es, mindestens einmal monatlich Neuigkeiten bereitzustellen. Sobald ein Beitrag erfasst ist, kann sie für Newsletter oder für eine Verbreitung via Social Media genutzt werden. Werden regelmässig neue Beiträge erfasst – wie klein auch! – lässt sich jede Planung einfacher vorantreiben.
  5. Kundenpflege
    Eine Website ist auch so etwas wie ein Schaufenster. Kundenpflege beginnt hier. Regelmässig neue Dinge zu schreiben ist auch dann wichtig, wenn gerade keine Neuigkeiten zu melden sind. Nutzen Sie diese «toten Zeiten» für Tipps und Tricks. Die Website-Besucher werden Ihnen dankbar sein dafür.

Das Hauptthema: Werte generieren

Ob Sie bei einer Evaluation die Struktur oder eher die Inhalte Ihrer Website im Visier haben spielt erstmal keine Rolle. Wirklich wichtig sind bei allen Überlegungen nur die Werte, die Sie für Ihre Kunden generieren. In Zeiten von Social Distancing und begrenztem Kundenkontakt kann die Website eine entscheidende Rolle spielen.

Keine Website ist für die Ewigkeit gemacht. Was bei Erstellung der Website gut funktioniert tut es das nach zwei oder drei Jahren vielleicht nicht mehr. Machen Sie immer wieder mal eine Evaluation des Nutzens. Stimmt die Struktur? Werden die richtigen Themen behandelt? Müssen neue Ideen umgesetzt werden?

Viele Firmen haben diese Monate deutlich weniger Arbeit. Ist das die perfekte Gelegenheit, in kleinen Schritten etwas am eigenen Webauftritt zu verbessern?


WordPress und Hosting

WordPress und Hosting

Wie halten Sie Ihre Website in Schwung?


3. März 2020By Karsten Risseeuw2 Minuten

Webhosting ist nicht gleich Webhosting. Es gibt grosse Unterschiede. Manche Anbieter trumpfen mit sehr niedrigen Preisen, müssen dafür jedoch sehr viele Websites auf wenig Server hosten. Dies macht den Einzelpreis zwar günstiger, aber das geht zu Lasten der Leistung.

Es gibt keine allgemeine Regel für gut oder schlecht. Auch die Website selbst kann «schlank» oder «vollschlank» sein. Wer viele Bilder nutzt oder aufwendige Animationen, benötigt dadurch mehr Leistung als eine einfache Seite mit vorwiegend nur Text. Auch ein Shop kann besondere Anforderungen an das Hosting stellen und mehrsprachige Websites sind logischerweise viel «grösser» als einsprachige Websites. Erst das Zusammenspiel aus Hosting und Website zeigt die Leistung.

WordPress ist eine Website-Plattform, die Inhalte dynamisch zusammenfügt. Das verlangt bei jedem Aufruf einer Seite, dass verschiedene Bausteine zusammengetragen werden müssen, bevor sie als eine einzige Seite gezeigt werden können. Dies braucht Rechenleistung und Ladezeit. Besonders beliebt sind deshalb Caching Plug-ins, die aus dynamischen Seiten schon mal eine berechnete Version erstellen, die sich viel schneller darstellen lässt.

Auch für diese Optimierung ist es entscheidend, dass der Hoster genügend Leistung bereitstellt. Zwar ist eine Website mit Caching schneller für den Benutzer, aber die Seiten müssen trotzdem einmal auf dem Server gerechnet werden (vorteilhaft gerade dann, wenn kein Besucher auf der Website ist). Die Website muss deshalb auch dann Leistung zur Verfügung haben, wenn beispielsweise einmal täglich alle Seiten neu generiert werden.

Es gibt viel mehr Überlegungen, damit aus der Website eine schnelle Website entsteht. Oft ist es auch ein Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Kosten, oder zwischen Geschwindigkeit und Vielseitigkeit. Von Hand erstellte HTML-Seiten können viel «leichter» sein als eine dynamische Website auf Basis von WordPress. Wir selbst wählen jedoch WordPress als bevorzugte Plattform, weil es extrem vielseitig und trotzdem recht benutzerfreundlich ist. Das ist eine bewusste Wahl, die sich bei uns selbst und bei unseren Kunden stets bewährt hat – nicht umsonst ist WordPress weltweit die beliebteste Plattform für Websites.

Zurück zur ursprünglichen Frage: Wo lässt sich am besten die Erfahrung der Website optimieren? Das besprechen wir gerne mit Ihnen, denn jede Website ist einmalig.

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So halten Sie Ihre WordPress Website sicher

So halten Sie Ihre WordPress Website sicher

Sicherheit Ihrer Website ist ein bleibendes Thema


4. März 2019By Karsten Risseeuw1 Minuten

WordPress ist die weltweit am meisten verwendete Software zur Erstellung einer Website. Die Plattform biete unendlich viele Möglichkeiten und sie wird ständig verbessert und weiterentwickelt.

Die Kehrseite ist, dass 90% aller Angriffe auf Websites WordPress betreffen. WordPress ist nicht etwa unsicher, sondern wegen der Verbreitung ist WordPress ein dankbares Ziel für Hacker. Wer eine Website betreibt, muss heute Sicherheitsmassnahmen treffen.

WordPress Sicherheit

Eine 100%-ige Sicherheit gibt es für keine Website. Es geht darum, die Sicherheit ständig zu optimieren und gleichzeitig eine gute Backup-Strategie zu implementieren. Bei der Sicherheit geht es also darum, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen sowie die Möglichkeiten zur Absicherung zu nutzen.

  • Kein Konto mit dem Namen «Admin» nutzen
  • Sichere einmalige Passwörter nutzen (WordPress-Vorschläge nutzen)
  • SSL-Zertifizierung für die Website verschlüsselt die Verbindung zwischen Website und Benutzer
  • Unnötige Dienste in der Website abschalten
  • Sicherheits Plug-In benutzen (Abwehr von Brute Force-Attacken, Anbindung an Sicherheitsstandards, htaccess-Dateien konifigurieren, usw.)
  • Standard Login-Seiten ändern (Plug-In)
  • Regelmässige Malware-Kontrolle
  • optional: Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • optional: Externe Backups (d.h. nicht beim Hoster)

Kursiv bietet optimierte Sicherheitseinstellungen als Teil eines Servicepakets für WordPress Websites an.


Die eigene WordPress Website

Die eigene WordPress Website

Sie können vieles selbst. Wir machen und organisieren den Rest!


12. September 2018By Karsten Risseeuw3 Minuten

Die eigene Website mit WordPress

WordPress ist vielleicht die meist verwendete Software zur Erstellung von Websites. Es gibt kaum etwas, das sich nicht mit WordPress abbilden lässt – Portfolios für Designer oder Fotografen, Web-Shops, Veranstaltungskalender, Kursangebote und vieles mehr. Es gibt Websites für Restaurants und Cafés, Zeitungen und Magazine. Geschäfte präsentieren sich selbst und ihre Angebote. WordPress ist nicht perfekt, aber sehr flexibel. Ausserdem gibt es unzählige Themes und Plug-Ins, die mit wenig Aufwand eingesetzt werden können.

WordPress ist also populär. Nichts ist einfacher, als selbst die eigene Website mit WordPress aufzubauen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Wie aber gelangen Sie zu einer eigenen Website? Das ist nicht für jeden gleich einfach. Kursiv bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Wir helfen Ihnen bei der Einrichtung und mit dem Aufbau der eigenen WordPress Website. Wieviel Sie selbst machen und was wir beisteuern, das können Sie selbst entscheiden.

Was es für eine Website braucht

Möchten Sie Ihre Website überarbeiten oder vielleicht eine ganz neue Website erstellen? Gerne besprechen wir einmal unverbindlich Ihre Vorstellungen und verschiedene Möglichkeiten. Websites, so könnte man fast sagen, sind eigene Lebewesen. Sie werden geboren, brauchen Zeit zum Wachsen, es benötigt Pflege und Aufmerksamkeit und eine gute soziale Interaktion. Wenn all das gelingt, sind Websites treue Begleiter für Ihre Aufgaben und sie bilden eine gute Schnittstelle mit Klienten, Lieferanten und Interessenten.

Wir definieren gemeinsam:

  • Vorgehen
    Wir definieren im ersten Gespräch das gewünschte Vorgehen. Es geht um allgemeine Fragen wie: Was erwarten Sie von Ihrer Website, was erwarten Sie von uns und was möchten Sie selbst beitragen?
  • Planung
    Nach einem ersten Gespräch braucht es häufig eine sorgfältige Planung. Es geht um Konzept, Gestaltung, Zielgruppen, Funktionalität und vieles mehr. Wir sehen dies als beratende Aufgabe und als Teil eines Projekts.
  • Umsetzung
    Eine Planung in klar definierten Arbeitsschritten hilft dabei, die vereinbarten Ziele innerhalb des Budgets umzusetzen.
  • Schulung und Einführung
    Manche bevorzugen es, möglichst viel selbst zu machen. Andere bevorzugen es, ab und zu gemeinsam mit uns die Website zu bearbeiten. Wieder andere möchten von uns geschult werden. Sie bestimmen was Ihnen am meisten dient. Wir möchten Sie dabei mit Know-How, Zeit und Support zur Seite stehen.
  • Support und Unterhalt
    Wenn immer nötig helfen wir gerne. Wir können telefonisch oder remote via Support Software weiterhelfen. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Support-Seite. Der Unterhalt Ihrer Website bieten wir als Serviceleistung an.

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